News

Kritik des Klerikalismus

Man muss sich gegen den Klerikalismus wehren, wo man ihn trifft. Das ist man sich selber schuldig – und den Priestern.

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Biosphärenpark eine Chance für den Lungau

Die Mühen haben sich gelohnt. Als Bürgermeister habe ich alles daran gesetzt, diese Idee Wirklichkeit werden zu lassen. Viele Informationen, Gespräche und Vorbereitungen waren notwendig, bis 2004 die erste Biosphärentagung auf Burg Finstergrün stattfinden konnte.

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Theologische Botschaften des „Jedermann“

Die bevorstehende epochale Transformation des Christentums sei im „Jedermann“ dargestellt. Diese kühne These stellte Prälat Johannes Neuhardt in einem Vortrag im Bildungshaus St. Virgil auf. Wie kann es sein, dass ein 100 Jahre altes Stück die heutige Krise des Christentums vorweggenommen hat? „Weil Hugo von Hofmannsthal ein Genie war“, sagt Johannes Neuhardt. Zudem sei „Jedermann“ wie ein Märchen: „zeitlos, aber nicht geschichtslos.“

4. August 11 Hedwig Kainberger Salzburg (SN).

 

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„Reibach gräbt“ ein Theaterexperiment

„Irres“ Theater in der Stahlbauhalle

Quelle SN Andreas Widmayer 20.10.2012:
Kultur in der Werkstatt. Stefan Ritzer macht seine Lungauer Metallbaufirma alljährlich zur Bühne.
Ein ausgebüxter harmloser Irrer hält dem hoffnungslos verbürokratisierten und chaotischen Behördenapparat einen Spiegel vor Augen. So könnte die Aussage des Theaterexperiments „Reibach gräbt“ lauten.

Das satirische Stück, angelehnt an ein Hörspiel von Ephraim Kishon, geht heute, Samstag (Beginn 20.10 Uhr, Eintritt: freiwillige Spenden), in der Werkshalle der Metallbaufirma Ritzer in Steindorf bei Mauterndorf im Lungau über die Bühne.

Ein Ort von Handwerk und Metalltechnik als Ambiente für kulturelles Schaffen: Es ist eine ungewöhnliche wie beeindruckende Symbiose, die eine große Werkshalle als Theaterbühne bietet. Dort, wo sonst Kamine und Filteranlagen aus Edelstahl erzeugt werden, haben Lungauer Laienschauspieler mit viel Herzblut ihr Theaterexperiment einstudiert. Regie führte Rosemarie Rösler aus Ramingstein, die in ihr Skript viele Ideen einfließen ließ. Die heute, Samstag, stattfindende Uraufführung von „Reibach gräbt“ ist übrigens auch die einzige Aufführung.

am 20.10.2012, Beginn: 20:10h

mit: Hans Bogensberger, Christian Gell, Stefan Hönegger, Hans Klammer, Gerhard Mauser, Kristian Philipp, Ursula Philipp, Peter Pichler, Susanne Priesel, Martin Raninger, Stefan Ritzer, Edgar Rösler, Rosemarie Rösler, Reingard Wallmann, Richard Wallmann, u.a.

Firma Stefan Ritzer Gmbh Steindorf 43 A-5570 Mauterndorf +43 6472 7855

Tannöd - Ein Kriminalfall

Regionalhistorische Stoffe zu finden, welche sich fürs Theater eignen und daraus Stücke zu konzipieren, ist eine Herausforderung, der sich unser Team immer wieder stellt.

Das heurige Stück „Tannöd“ von Andrea Maria Schenkel passt in unsere Region und ist Volkstheater im besten Sinne. Die in Bayern spielende Handlung könnte ebenso in Osttirol, im Mühlviertel, in der Obersteiermark oder eben auch im Lungau angesiedelt sein. Und es ist aktueller denn je, geht es doch um Dorftratsch und Wegschauen und um die Folgen, wenn zwischen den Menschen Zivilcourage, Achtung und das Interesse an verantwortungsvollen Beziehungen verloren gehen.Ein Ort, unendlich öde und einsam, ein paar Tannen, ein Gehöft, sonst nichts.

Tannöd, ein vergessener Winkel im Niemandsland, weitab vom nächsten Dorf und den nächsten Nachbarn. Die Danners, seine Bewohner sind eigenbrötlerische, mürrische Menschen, die sich außerhalb der Dorfgemeinschaft eingerichtet haben. Doch dann dringt seit Tagen kein Lebenszeichen mehr von Tannöd ins Dorf, nur der Hund kläfft….

Andrea Maria Schenkel hat in ihrem Debütroman einen wahren Kriminalfall aufgegriffen, einen der rätselhaftesten in der deutschen Kriminalgeschichte. Trotz wiederholter Festnahmen wurde bis heute kein Täter gefunden, die Akten hat man
1955 geschlossen. Die Autorin verlegt das Geschehen in die 50er Jahre, übernimmt wichtige Details und spielt mit erfundenen. Fiktion und Wirklichkeit greifen unmerklich ineinander und machen „Tannöd“ zu einem kleinen Meisterwerk.

Die Bühnenfassung in der Regie von Gerda Gratzer/ Bühne & Kostüme von Elisabeth Strauß spiegelt mit Aussagen von Zeugen, Erinnerungen von Opfern und Täterbeschreibungen schonungslos und eindrücklich eine bigotte, ganz und
gar nicht idyllische dörfl iche Gemeinschaft, die das Wegschauen fördert und so erst das Verbrechen ermöglicht.

Umsonst von Johann Nestroy

„Nestroys Witz in diesem Stück um die Liebe und sonstige Händel besteht darin, dass jedes Ränkespiel, jede Verstellung eigentlich eh umsonst war, weil es in den Liebesgeschichten so endet, wie’s ursprünglich von den Protagonisten geplant war.“ Pressestimme

Nach den großen Erfolgen mit ‚Der Florentinerhut‘ und ‚Der Floh im Ohr‘ mit jeweils über 20 (fast immer ausverkauften) Vorstellungen der letzten Jahre hat man sich entschlossen in diesem Winter Nestroy zu spielen. Gerade erst ist dieses Stück im Wiener Volkstheater mit Andreas Vitasek in der Hauptrolle über die Bühne gegangen. Eben diese von Michael Schottenberg bearbeitete Produktion kommt nun in St. Margarethen im Lungau zur Aufführung und ist zu einem Publikumsmagnet geworden. Auch diesmal hat man sich das ambitionierte Ziel gesteckt die Fünftausendermarke bei den Zuschauern wieder zu erreichen. Für den Lungau doch eine beachtliche Marke.

Die Theatergruppe in St. Margarethen, jetzt übrigens im neu gestalteten Theatersaal, hat sich zu einer etablierten regionalen Kulturinstitution entwickelt.

Ich bin auch wieder mit von der Partie. 2010 in der dritten Theaterproduktion nach ‚Biedermann und die Brandstifter‘ in der ‚Kultur in der Werkstatt‘ (Mauterndorf) und ‚Im Untersberg‘ Mokrit in Thomatal und Tamsweg.  Die völlig unterschiedlichen Genres faszinieren mich und sind immer wieder eine besondere Herausforderung.

Mehr Infos zum Stück und zu den Terminen unter:  Theatergruppe St. Margarethen

Im Untersberg

Volkstheater frei nach Valentin Pfeifenberger
2010
Mokrit und die Querschläger -  Thomatal und Tamsweg
Meine Rollen: Alter Mann und Abt

Biedermann und die Brandstifter

von Max Frisch
Kultur in der Werkstatt. Firma Ritzer in Mauterndorf Steindorf
Ein Lehrstück ohne Lehre.
Mai 2010
Biedermann und die Brandstifter ist ein Drama des Schweizer Schriftstellers Max Frisch. Es handelt von einem Bürger namens Biedermann, der zwei Brandstifter in sein Haus aufnimmt, obwohl sie von Anfang an erkennen lassen, dass sie es anzünden werden. Der Untertitel lautet „Ein Lehrstück ohne Lehre“.
Den Biedermann-Stoff griff Frisch in seinem Werk mehrfach auf. Eine erste Prosaskizze entstand 1948 unter dem Eindruck der Machtübernahme des Kommunismus in der Tschechoslowakei. Sie trug den Titel Burleske und wurde im Tagebuch 1946–1949 veröffentlicht. Später verarbeitete Frisch den Stoff als Hörspiel Herr Biedermann und die Brandstifter, das 1953 vom Bayerischen Rundfunk ausgestrahlt wurde, sowie als Theaterstück Biedermann und die Brandstifter, welches am 29. März 1958 im Schauspielhaus Zürich uraufgeführt wurde. Unzufrieden mit der Aufnahme des Stücks schloss Frisch ein Nachspiel an, das erstmals bei der deutschen Erstaufführung an den Städtischen Bühnen Frankfurt am 28. September 1958 aufgeführt wurde.
Biedermann und die Brandstifter ist neben Andorra das bekannteste Drama Max Frischs. Es wurde seit seiner Uraufführung an zahlreichen Bühnen inszeniert sowie zum häufig behandelten Schulstoff im Deutschunterricht. Die Buchausgabe erreichte bereits 1982 eine Millionenauflage.

Der Florentinerhut

von E. Labich, 2009/2010 Theatergruppe St. Margarethen

Inhalt: Was für ein Pech! Nicht nur, dass das Pferd von Herrn Fadinard unterwegs den Florentinerhut einer wildfremden Dame anknabbert, nein, das muss ausgerechnet an seinem Hochzeitstag passieren. Was soll Herrn Fadinard's Braut Helene dazu sagen! Die Hochzeitsgäste versammeln sich, doch beim Bräutigam ist eine Fremde im Haus, die partout darauf besteht, den Hut ersetzt zu bekommen. Nicht auszudenken, wenn die Braut das erfährt! Die Frau ohne Hut muss verschwinden! Und ein Florentinerhut muss her! Aber wie? Eine turbulente Odyssee beginnt. Rene Clair drehte nach dem Stück einen seiner größten Filmerfolge.

Siehe auch: Theatergruppe St. Margarethen

Der Floh im Ohr

von Georges Feydeau
2008/2009 Theater St. Margarethen
Inhalt:
Hosenträger werden per Post zugestellt. Madame Chandebise ist entsetzt. Ihr Ehemann hat seine Hosenträger in einem zweifelhaften Hotel vergessen. Ihr Mann betrügt sie, davon ist sie überzeugt. Also startet sie gemeinsam mit ihrer Freundin eine Intrige, die ihn entlarven soll. Sie will ihn in diesem Hotel in flagranti erwischen und begegnet ihm dort in der Gestalt eines als Hoteldieners. Was bedeutet dies? Eine turbulente Verwechslungskomödie beginnt. Die Doppelrolle Monsieur Chandebise und Hoteldiener Poche ist eine der begehrtesten Komödienrollen.

Siehe auch: http://www.theater-stmargarethen.at/index.php?seite=floh

Die Gräfin

in 3 Akten von Luise Sampl bearbeitet für

Theater MOKRIT 2008

Siehe auch: http://www.diegraefin.at/theater.pdf
Freiluftbühne am Jagglerhof in Ramingstein
Meine Rolle: Bürgermeister

Abraham

Stück über die Liebe, über Vater-Sohn Beziehung, über Homosexualität am Land

von Felix Mitterer

Theater MOKRIT 2006

Max – Baumeister: Hans Bogensberger
Peter sein Sohn: Klaus Steinschnack

Spiel im Berg

Eine Reise in die Unterwelt
Felix Mitterer
Theater MOKRIT 2006
Im historischen Kohlebrecher in Ampflwang anläßlich der OÖ. Landesausstellung
Meine Rolle: Graf Herberstorff

Kebabkönig

S.Alejchom/Ubl, Es, Wimmer – Musik Helmut Pertl Theater MOKRIT 2006

Ein Stück mit Musik & Gesang

Freiluftbühne am Jagglerhof in Ramingstein

Meine Rolle: Sepp ein Dorfphilosoph